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Früherkennung

 

Darmspiegelung

Die Darmspiegelung ist Bestandteil der Darmkrebs-Früherkennung und kann ab dem 56. Lebensjahr zweimal im Abstand von zehn Jahren als Kassenleistung in Anspruch genommen werden. Es ist die Standardmethode zur Abklärung von Darmkrebs.

Am Vortag der Untersuchung wird ein Abführmittel verabreicht. Anschließend darf der Patient nur noch Flüssigkeiten zu sich nehmen. Am Untersuchungstag müssen nochmals in der Regel etwa 2 l eines Abführmittel getrunken werden, da nur durch eine ausreichende Vorbereitung eine optimale Beurteilung der Darmschleimhaut möglich ist. Vor der Durchführung der Darmspiegelung können Medikamente zur Beruhigung verabreicht werden, die eine schmerzfreie Untersuchung gewährleisten. Die in der Regel erforderliche Gabe von Beruhigungsmitteln schränkt die Verkehrstüchtigkeit für 24 Stunden ein. Nach ambulanten Untersuchungen muss man sich daher nach Hause begleiten lassen.

Die eigentliche Darmspiegelung dauert etwa 15 bis 45 Minuten. Dabei wird ein etwa ein Zentimeter dickes, schlauchförmiges Endoskop über den After in den Darm eingeführt und in der Regel bis zum Blinddarm vorgeschoben. Die integrierte Optik liefert ein genaues Bild der Darmschleimhaut auf dem Monitor. Der Arzt begutachtet Veränderungen und kann über den Arbeitskanal des Endoskops bereits während der Untersuchung Gewebeproben entnehmen oder Polypen entfernen. Diese Behandlungen sind schmerzfrei. Eine genaue Analyse der entnommenen Gewebeproben erfolgt in einem pathologischen Institut.